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Vernissage zur Ausstellung von Christiane Christen

Worte der Künstlerin:

Inspiration

Von klein auf habe ich gemalt - das haben sicher viele von uns. Ich hatte das Glück, von Eltern und Lehrern bestärkt zu werden. Mein Kunstlehrer ermutigte mich zum Kunststudium - für Lehramt, da es meinen Eltern wichtig war, dass ich mit einem konkreten Berufsziel studierte. Als Erstfach studierte ich Anglistik, ein weiteres meiner "Hobbys". Lehrerin für Kunst und Englisch wurde ich dann doch nicht, meine Malerei habe ich dennoch, und zunächst nur für mich, weiter betrieben. Dabei war für mich immer die emotionale Beziehung zu dem Dargestellten wichtig, Inspiration fand ich dort, wo ich mich begeistern konnte. Darum befasste ich mich auch zunächst insbesondere mit Portraits. Was mich schon als Teenager zu meinen ersten Bleistiftportraits bewegte (die man durchaus als „Fankunst“ bezeichnen könnte) war das Bedürfnis, ein Ventil für meine Emotionen zu finden, meiner Begeisterung für die betreffende Person in irgendeiner Form Ausdruck zu verleihen. Ich bildete das ab, was mich am meisten beschäftigte, einschließlich meiner Teenager-Tagträume. Landschaften, behauptete ich damals,  seien mir zu langweilig! Das hat sich in den letzten Jahren geändert. Besonders nachdem 2011 mein Mann verstarb, entdeckte ich, dass Landschaftsbilder ein wunderbarer Weg sein können, Gefühle und Stimmungen in Bilder zu fassen. So gesehen male ich immer noch "für mich", freue mich aber natürlich, wenn die in meinen Bildern ausgedrückte Stimmung auch den Betrachter erreicht und berührt.

"Inspiration" ist das, was ich einatme (lateinisch in-spirare) - und über die Malerei wieder ausatme...„
Christiane Christen